
Fragen vor dem nächsten Schritt?
Hier finden Sie klare Antworten zu Reflexlux, den Einsatzbereichen und Abmessungen sowie zu therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen.
Häufige Fragen
Diese Fragen zu Reflexlux werden uns häufig gestellt.
Ist Reflexlux für jedes Leistungsniveau geeignet?
Grundsätzlich eignet sich Reflexlux für sehr unterschiedliche Leistungsniveaus. Trainerinnen und Trainer sowie Therapeutinnen und Therapeuten finden passende Programme für Sportlerinnen und Sportler ebenso wie für ältere Menschen, Kinder und Jugendliche.
Was ist ein Reflexlux-Bewegungstherapeut?
Ein Reflexlux-Bewegungstherapeut ist eine von der FINTEC Holding AG qualifizierte Fachkraft, die gelernt hat, Reflexlux gezielt für unterschiedliche Trainings- und Therapieziele einzusetzen. Die Weiterbildung verbindet Systemverständnis, Sicherheit, Programmauswahl und praktische Anwendung. Im Mittelpunkt steht eine neue Dimension von Training und Therapie: Visuelle Wahrnehmung, Kognition und Ganzkörperbewegung werden zu räumlichen Aufgaben verbunden, die sich an die Voraussetzungen und Ziele der trainierenden Person anpassen lassen.
Was macht Reflexlux besonders?
Reflexlux ist weit mehr als eine Licht- oder Reaktionswand. Das System dient nicht primär dazu, möglichst schnell aufleuchtende Ziele zu berühren. Entscheidend ist vielmehr, welche Bewegung durch ein Lichtziel ausgelöst wird, wo dieses Ziel erscheint, in welcher Reihenfolge es angesteuert wird und welche körperliche Strategie erforderlich ist, um es zu erreichen.
Die Lichtziele übernehmen dabei die Funktion räumlicher Bewegungsimpulse. Über ihre Position, Höhe, Entfernung, Seite und zeitliche Abfolge lassen sich gezielt bestimmte Bewegungsabläufe anregen. Dazu gehören beispielsweise das Erweitern des Bewegungsradius, Rumpfrotationen, Gewichtsverlagerungen, Überkreuzbewegungen, Schrittfolgen, Gleichgewichtsreaktionen oder koordinierte Bewegungen von Hand, Arm und Fuß.
Damit übersetzt Reflexlux ein therapeutisches oder trainingsbezogenes Ziel in eine konkrete räumliche Aufgabe. Soll etwa die betroffene Körperseite stärker einbezogen, eine Bewegung über die Körpermitte angebahnt, die Schulterbeweglichkeit erweitert oder die Standstabilität verbessert werden, wird nicht einfach ein beliebiges Licht aktiviert. Stattdessen wird ein Programm so gestaltet, dass genau die hierfür erforderlichen Bewegungen wiederholt, variiert und zunehmend sicher ausgeführt werden müssen.
Gleichzeitig verbindet Reflexlux körperliche Bewegung mit Wahrnehmung und Kognition. Die trainierende Person muss ein Signal erkennen, seine Bedeutung erfassen, zwischen möglichen Zielen auswählen, eine Bewegung planen und diese zielgerichtet ausführen. Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Entscheidung, Koordination und Bewegung bilden dadurch keinen getrennten Übungsablauf, sondern greifen unmittelbar ineinander.
Ein besonderer Vorteil liegt in der räumlichen Verbindlichkeit. Die Ziele befinden sich an realen, eindeutig definierten Positionen und müssen tatsächlich erreicht und berührt werden. Dadurch entsteht ein klarer motorischer Endpunkt mit unmittelbarer Rückmeldung. Bewegungsrichtung, Reichweite, Höhe und Seitenwechsel sind nicht nur visuell dargestellt, sondern körperlich zu bewältigen.
Die Programme können an unterschiedliche Voraussetzungen und Zielsetzungen angepasst werden. Reichweite, Tempo, Wiederholungszahl, Bewegungsrichtung, Komplexität und Reizabfolge lassen sich so wählen, dass sowohl stark eingeschränkte Patientinnen und Patienten als auch gesunde oder leistungsorientierte Nutzerinnen und Nutzer angemessen gefordert werden. Ebenso können Hilfsmittel, Ausgangspositionen oder zusätzliche motorische Aufgaben in das Training eingebunden werden.
Reflexlux ist daher nicht lediglich ein technisches System zur Reaktionsmessung, sondern eine programmierbare, funktionelle Bewegungsumgebung. Ein wesentlicher Know-how-Aspekt liegt in der gezielten Auswahl und Gestaltung jener Bewegungsabläufe, die eine gewünschte Anpassung unterstützen sollen.
Welche Abmessungen hat die Reflexlux-Wand?
Eine Standard-Reflexlux-Wand ist als modulares System mit vier Panels ausgeführt. Die Zeichnung zeigt den ungefähren Aufbau und die Maße zur Planung von Raum, Positionierung und Installation.

Wie sicher ist die Verglasung von Reflexlux?
Reflexlux verwendet eine 6 mm starke ESG-Sicherheitsglasscheibe, die speziell für die mechanischen Anforderungen des Systems konstruktiv eingebunden ist. ESG ist thermisch vorgespannt und besitzt gegenüber gewöhnlichem Flachglas eine deutlich erhöhte Stoß-, Schlag- und Biegefestigkeit. Im Bruchfall zerfällt es typischerweise in viele kleine, überwiegend stumpfkantige Fragmente und reduziert dadurch das Risiko schwerer Schnittverletzungen.
Bei Reflexlux wird die Glasscheibe nicht starr eingespannt, sondern umlaufend elastisch in Gummi gelagert. Dadurch können Belastungen abgefedert und lokale Spannungsspitzen an den Rändern reduziert werden. Zusätzlich wird jede Scheibe auf der Rückseite durch 14 Auflageringe im Bereich der LED- und Sensorelemente abgestützt. Diese begrenzen eine übermäßige Verformung nach innen und verteilen auftretende Kräfte auf mehrere Punkte.
Wie belastbar ESG sein kann, zeigt ein praxisnaher Versuch: Eine Reflexlux-Scheibe wurde lediglich an den beiden gegenüberliegenden Längsseiten auf Kanthölzern aufgelegt und anschließend durch das Körpergewicht einer Person belastet. Obwohl sich die ungestützte Scheibe dabei so weit durchbog, dass sie den Boden berührte, brach sie nicht. Dieser Versuch ist kein normativer Belastungsnachweis, veranschaulicht jedoch eindrucksvoll die hohe Biege- und Belastungsreserve des verwendeten Glases. Die Einbausituation im Reflexlux-System ist durch die umlaufende Lagerung und die zusätzlichen Auflagepunkte erheblich günstiger als dieser bewusst verschärfte Versuchsaufbau.
Im vorgesehenen Betrieb ist die Verglasung deshalb gegenüber Berührungen, Schlägen mit Hand oder Fuß und gewöhnlichen stumpfen Belastungen sehr widerstandsfähig. Sie lässt sich durch normale Trainingsbewegungen oder stumpfe Gewalteinwirkung nicht ohne Weiteres zerstören. Trotzdem bleibt ESG ein Sicherheitsglas und kein unzerstörbares Material.
Besondere Vorsicht ist – wie bei jeder ESG-Verglasung – bei harten, spitzen oder scharfkantigen Gegenständen geboten. Ein konzentrierter Schlag mit einem metallischen Gegenstand kann eine hohe lokale Spannung erzeugen und zum schlagartigen Zerfall der Scheibe führen. Geräte, Hanteln, Werkzeuge oder andere schwere, kantige oder spitze Metallteile sollten deshalb nicht gegen die Verglasung geschlagen oder unmittelbar davor ungesichert verwendet werden.
Warum ist visuell gesteuertes Bewegungstraining wichtig?
Ein großer Teil unserer Bewegungen wird durch visuelle Informationen vorbereitet, gesteuert und fortlaufend korrigiert. Bevor eine zielgerichtete Bewegung ausgeführt werden kann, muss ein Reiz erkannt, räumlich eingeordnet und in eine passende motorische Handlung übersetzt werden. Erst das Zusammenspiel von visueller Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, räumlicher Orientierung, Bewegungsplanung und Bewegungssteuerung ermöglicht eine sichere und funktionelle Handlung.
Reflexlux integriert diese Prozesse unmittelbar in die Bewegung. Die trainierende Person sieht ein Lichtsignal, erfasst dessen Position im Raum, richtet Blick, Kopf und Körper darauf aus, plant die erforderliche Bewegung und erreicht das Ziel mit Hand oder Fuß. Dabei werden Blicksteuerung, Kopf- und Rumpfausrichtung, Gleichgewicht, Reichweite und Koordination zu einem zusammenhängenden Handlungsablauf verbunden.
Je nach Programm können unterschiedliche visuell-motorische Anforderungen gezielt angesprochen werden. Dazu gehören beispielsweise das Erkennen von Reizen im zentralen oder seitlichen Gesichtsfeld, schnelle Blick- und Orientierungswechsel, die Auge-Hand- oder Auge-Fuß-Koordination, die Orientierung zu verschiedenen Raumseiten und Höhen, das Überqueren der Körpermittellinie sowie die Anpassung von Bewegungsrichtung, Reichweite und Körperposition an einen visuellen Impuls.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften. Viele Bewegungsaufgaben erfordern eine interhemisphärische Übertragung, also den schnellen Informationsaustausch zwischen linker und rechter Hemisphäre. Besonders bei Überkreuzbewegungen, Seitenwechseln oder der gezielten Einbindung einer Körperseite müssen visuelle Informationen und motorische Steuerungsprozesse über beide Gehirnhälften hinweg koordiniert werden. Reflexlux kann solche Abläufe durch gezielt angelegte Bewegungsfolgen unterstützen und wiederholt erfahrbar machen.
Gerade in der neurologischen Rehabilitation ist es jedoch nicht immer sinnvoll, Patientinnen und Patienten mit komplexen virtuellen Szenen, vielen Farben, bewegten Hintergründen oder einer großen Zahl gleichzeitig auftretender Reize zu konfrontieren. Solche Settings können motivierend sein, sie können aber ebenso Aufmerksamkeit binden, die Orientierung erschweren oder Patientinnen und Patienten kognitiv und visuell überfordern. Dann besteht die Gefahr, dass nicht mehr die gewünschte Bewegung im Mittelpunkt steht, sondern das Verarbeiten der Umgebung.
Die Verwendung einfarbiger Leuchten bei Reflexlux ist deshalb eine bewusste konzeptionelle Entscheidung. Das klare Lichtsignal reduziert die Aufgabe auf das Wesentliche: Ein Ziel wird eindeutig sichtbar und löst eine definierte Bewegung aus. Auf visuell ablenkende Inhalte wird verzichtet, sodass sich die trainierende Person auf Orientierung, Bewegungsplanung und Ausführung konzentrieren kann.
Diese Reduktion bedeutet nicht, dass das Training einfach oder anspruchslos ist. Die Komplexität entsteht vielmehr aus der Bewegungsaufgabe selbst: aus Zielposition, Höhe, Seite, Reichweite, Bewegungsrichtung, Reihenfolge, Tempo und Wiederholung. Dadurch kann die Anforderung präzise gesteigert werden, ohne Patientinnen und Patienten durch unnötige visuelle Komplexität zu belasten.
Gerade für Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Aufmerksamkeit, visueller Unsicherheit, neurologischen Defiziten oder verminderter Belastbarkeit kann diese Klarheit ein wesentlicher Vorteil sein. Sie ermöglicht ein Training, das eindeutig, nachvollziehbar und kontrollierbar bleibt. Die Patientin oder der Patient versteht unmittelbar, wohin die Bewegung führen soll, und erhält durch das Erreichen und Berühren des Ziels eine klare Rückmeldung.
Reflexlux trainiert daher nicht das Sehen isoliert. Das System trainiert die gesamte funktionelle Kette von der visuellen Wahrnehmung über räumliche Orientierung und interhemisphärische Verarbeitung bis zur zielgerichteten Bewegung. Das visuelle Signal dient dabei als präziser Impuls für jene Bewegungsabläufe, die therapeutisch oder trainingsbezogen angeregt, wiederholt und verbessert werden sollen.
Basiert die Entwicklung von Reflexlux auf wissenschaftlichen Erkenntnissen?
Der entscheidende Impuls für Reflexlux entstand aus der jahrzehntelangen praktischen Erfahrung von Johann Haase. Seine Arbeit im Kampfsport, im gesundheitsorientierten Training und im EMS-Bereich führte zu einem zunehmend kritischen Blick auf klassische Fitnesskonzepte, in denen Muskeln und Bewegungen häufig isoliert trainiert werden. Daraus entwickelte sich die Überzeugung, dass wirksames Training den Menschen ganzheitlicher fordern muss: durch funktionelle Bewegungsabläufe, räumliche Orientierung, Koordination und die aktive Einbindung von Wahrnehmung und Aufmerksamkeit.
Dieses praktische Erfahrungswissen wurde mit dem neurowissenschaftlichen Grundlagen- und Expertenwissen des Zentrums für Neurowissenschaftliche Forschung in Trier (ZNF) verbunden. Das ZNF beschäftigt sich in langer wissenschaftlicher Tradition mit der Frage, wie das Gehirn menschliches Verhalten und Bewegung steuert. Besondere Schwerpunkte liegen auf Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprozessen, der Zusammenarbeit beider Gehirnhälften, kortikaler Plastizität, funktioneller Reorganisation und Neurorehabilitation. Hinzu kommt umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung und Validierung neuer diagnostischer, rehabilitativer und technisch gestützter Verfahren. Diese Ausrichtung ist durch zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und Eigenentwicklungen dokumentiert.
Kann Reflexlux in der neurologischen Rehabilitation eingesetzt werden?
Ja. Reflexlux kann in der professionell begleiteten neurologischen Rehabilitation als anpassbare Trainingsumgebung eingesetzt werden, zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder bei Bewegungsstörungen. Das System ersetzt weder Diagnostik noch medizinische Behandlung oder einen individuellen Therapieplan, kann Therapeutinnen und Therapeuten jedoch bei gezielten visuellen, kognitiven und motorischen Aufgaben unterstützen.
Wie kann Reflexlux Menschen nach einem Schlaganfall unterstützen?
Nach einem Schlaganfall stehen häufig Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Gleichgewicht, Kraft und das Wiedererlernen alltagsnaher Bewegungsmuster im Mittelpunkt. Mit Reflexlux lassen sich Lichtziele im Raum platzieren und Aufgaben an die Fähigkeiten der jeweiligen Person anpassen, etwa für visuelle Such- und Orientierungsaufgaben im Raum, Greifbewegungen, Schrittfolgen, beidseitige Koordination oder den schrittweisen Wiederaufbau von Bewegungssicherheit.
Ist Reflexlux bei Parkinson geeignet?
Bei Menschen mit Parkinson kann Reflexlux durch erfahrene Therapeutinnen und Therapeuten genutzt werden, um gut erkennbare äußere Bewegungsziele und strukturierte Aufgaben für Koordination, Bewegungsamplitude, Reaktion, Gleichgewicht und gangbezogene Übungen anzubieten. Intensität und Absicherung müssen stets an die Symptome, die Ermüdung, die Wirkphasen der Medikation und das individuelle Sturzrisiko angepasst werden.
Was ist bei Spastik zu beachten?
Bei Spastik sollte Reflexlux nur nach therapeutischer Einschätzung und als Teil eines zielgerichteten Konzepts eingesetzt werden. Das System kann langsame, kontrollierte und motivierende Bewegungsaufgaben unterstützen. Bewegungsumfang, Geschwindigkeit, Körperposition und Hilfsmittel müssen jedoch sorgfältig gewählt werden, um verstärkte Tonusreaktionen oder unsichere Ausweichbewegungen zu vermeiden.
Lassen sich die Übungen an sehr unterschiedliche Fähigkeiten anpassen?
Ja. Aufgaben lassen sich unter anderem durch Zielhöhe, Zieldistanz, Reaktionszeit, die Komplexität der Abfolge sowie eine ein- oder beidseitige Ausführung anpassen. Auch das Training im Sitzen, im Stehen oder mit Unterstützung ist möglich. So kann der Einstieg einfach gestaltet und die Anforderung schrittweise gesteigert werden.
Was bedeutet Functional Longevity?
Longevity wird häufig mit einer möglichst langen Lebensdauer verbunden. Für die Lebensqualität ist aber ebenso entscheidend, wie lange körperliche und mentale Fähigkeiten erhalten bleiben.
Die WHO beschreibt Healthy Ageing deshalb über die „functional ability“ – also die Fähigkeit eines Menschen, auch langfristig aktiv zu handeln, sich zu bewegen, Entscheidungen zu treffen und das eigene Leben möglichst selbstständig zu gestalten.
Functional Longevity greift genau diesen Gedanken auf: Nicht nur zusätzliche Lebensjahre stehen im Mittelpunkt, sondern die Fähigkeiten innerhalb dieser Jahre.
Für Reflexlux bedeutet das vor allem, Wahrnehmung, kognitive Verarbeitung und Bewegung nicht getrennt zu betrachten, sondern ihr Zusammenspiel gezielt zu fordern.
Warum passt Reflexlux besonders gut zu Functional Longevity?
Viele Fähigkeiten, die im Alltag wichtig sind, funktionieren nur im Zusammenspiel. Wir nehmen etwas wahr, ordnen die Information ein, entscheiden über eine Reaktion und setzen diese anschließend in Bewegung um.
Reflexlux bildet genau diese Abfolge in einer interaktiven Trainingsumgebung ab: Sehen → Wahrnehmen → Entscheiden → Bewegen.
Ein Lichtsignal wird nicht einfach betrachtet. Es erzeugt eine Aufgabe, auf die der Nutzer körperlich reagieren muss. Dabei können visuelle Orientierung, Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit, Bewegungsplanung, Koordination und Beweglichkeit gleichzeitig gefordert werden.
Gerade diese Verbindung macht Reflexlux für Functional Longevity interessant: Es geht nicht darum, eine einzelne Fähigkeit isoliert zu trainieren, sondern körperliche und kognitive Leistungsfähigkeit innerhalb einer realen Handlung zusammenzuführen.
Warum sollte Functional Longevity nicht erst im höheren Alter beginnen?
Functional Longevity ist kein Training gegen das Alter. Der Gedanke ist vielmehr, Fähigkeiten zu nutzen und zu fordern, solange sie vorhanden sind.
Auch im Longevity-Markt verändert sich deshalb die Perspektive. Healthy Aging wird zunehmend nicht erst dann relevant, wenn Einschränkungen auftreten. Auch jüngere Menschen beschäftigen sich präventiv damit, körperliche und kognitive Leistungsfähigkeit langfristig zu erhalten.
Das passt zum Reflexlux-Ansatz: Das Training lässt sich an sehr unterschiedliche Leistungsniveaus anpassen. Die gleiche grundlegende Verbindung aus Wahrnehmung, Entscheidung und Bewegung kann mit einfachen Aufgaben ebenso gefordert werden wie mit schnellen und komplexen Bewegungsfolgen.
Functional Longevity beginnt deshalb nicht mit einem bestimmten Alter, sondern mit der Entscheidung, Fähigkeiten langfristig aktiv zu nutzen.
Welche Rolle spielen Effizienz und Motivation bei Functional Longevity?
Langfristig sinnvolle Gesundheitskonzepte müssen sich auch dauerhaft in das Leben integrieren lassen. Ein Training kann fachlich noch so sinnvoll sein – wenn es zu zeitaufwendig, monoton oder schwer in den Alltag einzubauen ist, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass es regelmäßig durchgeführt wird.
Reflexlux verbindet mehrere Anforderungen innerhalb einer Trainingsaufgabe: Bewegung, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Reaktion und Koordination werden nicht nacheinander in getrennten Übungen angesprochen, sondern können gleichzeitig Bestandteil derselben Aufgabe sein.
Hinzu kommt der spielerische Charakter. Das nächste Licht erzeugt unmittelbar ein neues Ziel, Fortschritt wird direkt erlebt und verschiedene Programme lassen sich auch gemeinsam mit anderen durchführen.
Damit verbindet Reflexlux zwei Faktoren, die für Functional Longevity besonders relevant sind: ein kompakt integrierbares Training und die Motivation, es tatsächlich regelmäßig durchzuführen.