
Fragen vor dem nächsten Schritt?
Hier finden Sie klare Antworten zu Reflexlux, den Einsatzbereichen und Abmessungen sowie zu therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen.
Häufige Fragen
Diese Fragen zu Reflexlux werden uns häufig gestellt.
Ist Reflexlux für jedes Leistungsniveau geeignet?
Grundsätzlich eignet sich Reflexlux für sehr unterschiedliche Leistungsniveaus. Trainerinnen und Trainer sowie Therapeutinnen und Therapeuten finden passende Programme für Sportlerinnen und Sportler ebenso wie für ältere Menschen, Kinder und Jugendliche.
Was macht Reflexlux besonders?
Reflexlux verbindet kognitive Anforderungen mit großräumigen Bewegungsaufgaben. Das Training ist mehrdimensional und funktionell: Wahrnehmung, Entscheidung und Bewegung greifen unmittelbar ineinander.
Welche Abmessungen hat die Reflexlux-Wand?
Eine Standard-Reflexlux-Wand ist als modulares System mit vier Panels ausgeführt. Die Zeichnung zeigt den ungefähren Aufbau und die Maße zur Planung von Raum, Positionierung und Installation.

Warum ist visuelles Systemtraining wichtig?
Visuelle Wahrnehmung und räumliche Orientierung sind eng mit der Bewegungssteuerung verbunden. Reflexlux integriert visuelle Aufgaben unmittelbar in die Bewegung und verbindet sie mit neurokoordinativen Anforderungen.
Basiert die Entwicklung von Reflexlux auf wissenschaftlichen Erkenntnissen?
Das Trainingskonzept von Reflexlux orientiert sich an Erkenntnissen aus Neurowissenschaft und Rehabilitationsforschung, insbesondere zur Bedeutung visueller und kognitiver Prozesse für Koordination und Bewegung.
Kann Reflexlux in der neurologischen Rehabilitation eingesetzt werden?
Ja. Reflexlux kann in der professionell begleiteten neurologischen Rehabilitation als anpassbare Trainingsumgebung eingesetzt werden, zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder bei Bewegungsstörungen. Das System ersetzt weder Diagnostik noch medizinische Behandlung oder einen individuellen Therapieplan, kann Therapeutinnen und Therapeuten jedoch bei gezielten visuellen, kognitiven und motorischen Aufgaben unterstützen.
Wie kann Reflexlux Menschen nach einem Schlaganfall unterstützen?
Nach einem Schlaganfall stehen häufig Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Gleichgewicht, Kraft und das Wiedererlernen alltagsnaher Bewegungsmuster im Mittelpunkt. Mit Reflexlux lassen sich Lichtziele im Raum platzieren und Aufgaben an die Fähigkeiten der jeweiligen Person anpassen, etwa für visuelle Such- und Orientierungsaufgaben im Raum, Greifbewegungen, Schrittfolgen, beidseitige Koordination oder den schrittweisen Wiederaufbau von Bewegungssicherheit.
Ist Reflexlux bei Parkinson geeignet?
Bei Menschen mit Parkinson kann Reflexlux durch erfahrene Therapeutinnen und Therapeuten genutzt werden, um gut erkennbare äußere Bewegungsziele und strukturierte Aufgaben für Koordination, Bewegungsamplitude, Reaktion, Gleichgewicht und gangbezogene Übungen anzubieten. Intensität und Absicherung müssen stets an die Symptome, die Ermüdung, die Wirkphasen der Medikation und das individuelle Sturzrisiko angepasst werden.
Was ist bei Spastik zu beachten?
Bei Spastik sollte Reflexlux nur nach therapeutischer Einschätzung und als Teil eines zielgerichteten Konzepts eingesetzt werden. Das System kann langsame, kontrollierte und motivierende Bewegungsaufgaben unterstützen. Bewegungsumfang, Geschwindigkeit, Körperposition und Hilfsmittel müssen jedoch sorgfältig gewählt werden, um verstärkte Tonusreaktionen oder unsichere Ausweichbewegungen zu vermeiden.
Lassen sich die Übungen an sehr unterschiedliche Fähigkeiten anpassen?
Ja. Aufgaben lassen sich unter anderem durch Zielhöhe, Zieldistanz, Reaktionszeit, die Komplexität der Abfolge sowie eine ein- oder beidseitige Ausführung anpassen. Auch das Training im Sitzen, im Stehen oder mit Unterstützung ist möglich. So kann der Einstieg einfach gestaltet und die Anforderung schrittweise gesteigert werden.